Projektgruppe der FH und UKM-Cafeteria überprüfen die CO2-Bilanz von Gerichten
Eine Woche lang widmete sich das Projektteam aus Masterstudierenden der Fachhochschule Münster dem Speiseplan der Cafeteria und berechnete die CO2-Bilanzen der einzelnen Gerichte. Dazu wurden umfangreiche Informationen zu Rezepten und Zubereitungsarten gesammelt und ausgewertet. Schließlich konnte an jedem Wochentag das klimafreundlichste Gericht ausgezeichnet werden. Zur Kennzeichnung wurde ein Icon mit einem grünen Baum verwendet, der Nachhaltigkeit symbolisieren soll. “Unser Ziel ist es, einfach mehr Bewusstsein für CO2-Emissionen zu schaffen und aufzuzeigen, in welchem Essen stecken eigentlich wie viel CO2-Emissionen”, erklärt Sina Stanulla, von der Projektgruppe.
Nach einer ersten Auswertung konnte festgestellt werden, dass klimafreundliche Gerichte in dieser Woche durchaus überzeugten. So wurde während der Projektwoche die Ofenkartoffel um 66 Prozent und die Linsenlasagne 31 Prozent häufiger gewählt. Inwiefern dies an der Aktion der Projektgruppe oder den Angeboten der Cafeteria lag, ist derzeit noch offen. Der grundsätzliche Anstieg umweltbewusster Essensentscheidungen und die Hervorhebung klimafreundlicher Gerichte freut jedoch auch Frederik Schön, stellv. Abteilungsleiter Gastronomie am UKM. So betont er: “Wir freuen uns sehr, mit dieser Aktion das wichtige Thema Nachhaltigkeit in der Cafeteria zu unterstützen und damit das Bewusstsein für Nachhaltigkeit auch im Bereich der Ernährung zu fördern.”


