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Das UKM ist Maximalversorger in Krankenversorgung und Forschung: In allen Bereichen fallen Abfälle, gefährliche Abfälle, z.B. Chemikalienreste aus der Forschung und Wertstoffe an. Seit mehr als 30 Jahren haben wir mit Maßnahmen zur Abfall- und Wertstofftrennung begonnen.

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Abfallaufkommen 2020

Abfall-Vermeidung

Die Vermeidung von Abfällen hat im Kreislaufwirtschaftsgesetz höchste Priorität. In medizinischen Einrichtungen fallen vor allem in Pflege und Behandlung eine Vielzahl von Einwegartikeln wie Handschuhe und Kittel an. Deswegen ist es umso wichtiger, an anderer Stelle Abfälle zu vermeiden. 

| Maßnahmen

  • Aufbereitung von Paletten anstatt Entsorgung als Altholz
  • Spenden von medizinischen Geräten, Betten und Matratzen an caritative Einrichtungen
  • Nachhaltiges Recycling: Vermeidung von Einweg-Abfallsäcken und –boxen durch Sammlung von Wertstoffen in Mehrwegboxen
  • Weiterverwendung von aussortierten Möbeln: Ausgelagerte Möbel lagern wir zur Verwendung für andere Nutzer*innen ein, um sie nicht entsorgen zu müssen

Abfall-Ströme

Veränderung der Abfallströme:  In den letzten Jahre entwickelten sich die gesammelten Wertstoffmengen wie zum Beispiel Altpapier stetig nach oben - zuletzt ist die Menga auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Eine stagnierende, ggf. rückläufige Menge Papier ist dabei eher ein Indiz für die zunehmende Digitalisierung, als für eine nachlassende Sortierung der Abfall- und Wertstoffe durch die Mitarbeitenden.

Abfallzentrale

Zur Erfassung der Wertstoffe, Abfälle und Chemikalien betreibt das UKM auf dem Campus einen Wertstoffhof, direkt daran angeschlossenen ein Sonderabfalllager und eine Abfallzentrale für alle Abfälle aus der direkten Patientenversorgung. An den Außenkliniken und Instituten sind für die getrennte Erfassung der Abfälle entsprechende Stellplätze mit Behältern vorhanden.

Rückgewinnung von Wertstoffen

Ein großer Teil der am Wertstoffhof angelieferten Abfälle, entsteht bei Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten an der aufwändigen z.T. unter Denkmalschutz stehenden Bausubstanz. Dabei handelt es sich vielfach um Bauschutt, Gipsabfälle, Holz, Metall und Mobiliar, welches als Sperrmüll an das Entsorgungsunternehmen übergeben wird. Sperrmüll wird dort einer Vorbehandlung gemäß Gewerbeabfallverordnung zur Rückgewinnung der Wertstoffe unterzogen. So kann auch bei diesen Abfällen ein großer Anteil recycelt werden.

Deponie

Asbest- und Dämmstoffabfälle werden separat erfasst, gemäß den gesetzlichen Vorgaben verpackt und einer geordneten und zugelassenen Deponie zugeführt.

Motivation

Die Menge an Rest- und krankenhaustypischem Abfall ist in den letzten Jahren leicht rückläufig, Grund hierfür ist auch das gewachsene Umweltbewusstsein der Mitarbeiter, die mit viel Motivation eine verbesserte Abfalltrennung durchführen und sich auch immer mit nützliche Tipps für Verbesserungen einbringen.

Wissen und Umdenken

Unterstützend bietet das Team Entsorgungs- und Umweltmanagement umfangeiche Abfall - und Umweltunterweisungen und auch Workshops zu Umweltthemen für alle Bereiche des UKM an.