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Nachhaltige Küche

UKM-Nachhaltigkeitsaspekte 

Rezepte und Konzepte für eine umweltschonendere Küche

Die Gastronomie am UKM ist mehr als nur eine Großküche. Neben der Versorgung der Patient:innen des UKM (ca. 1.100 Gerichte) werden täglich auch etwa 2.500 Gerichte an Mitarbeitende und Gäste durch die Bereiche Cafeteria, Bistro/Kiosk und das Catering "Herd & Seele" ausgegeben. Hinzu kommt eine eigene Bäckerei, ein Hochregal-Tiefkühllager inklusive Kommissionierung von Speisen und Getränken via AWT und eine Spülküche. Alles sehr energie- und ressourcenintensive Bereiche. Um dieser Verantwortung Rechnung zu tragen, hat sich die Gastronomie ehrgeizige Einsparziele gesetzt.

Regional statt international

Die Auswahl von Lieferanten ist saisonbedingt nicht immer konstant. Und doch hat das UKM einen Lieferanten für Kartoffeln gefunden, der höchsten Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht wird: die Münsterlandknolle.

Als Integrationsbetrieb wird hier die Inklusion von Menschen mit verschiedensten Formen der Einschränkung gelebt und so ein tolles Miteinander geschaffen. Bei der Verarbeitung legt die Münsterlandknolle größten Wert auf unbehandelte Kartoffeln! Die geschälten Kartoffeln sind vollkommen frei von jeglicher Art an Konservierungsmitteln und Zusätzen (Schwefel, Zitronensäure etc.). Dies ist nur möglich durch die hohe Qualität der Kartoffelrohware. Die Abschnitte, die beim Schälprozess anfallen, werden im Anschluss zu hochwertigem Tierfutter verarbeitet. Und obendrein sind es vom Verarbeitungsbetrieb in Sassenberg zum UKM nur 34 Kilometer!

Vegetarisch ist das neue Fleisch

Der Wunsch nach mehr Speisenauswahl an vegetarischen Gerichten wächst stetig. Schon jetzt sind über 30% der ausgegebenen Speisen an Patient:innen vegetarisch, bei Mitarbeitenden ebenfalls über 30%, z.B. Wok-Gerichte, Pizza oder aber auch "Aus der Region".

Milch vom Hof

Auch für Milch und Milcherzeugnisse hat das UKM einen lokalen Lieferanten gefunden: der Hof Große-Kintrup in Münster-Handorf.

In dem hochmodernen Stall, der im Jahr 2011 nach neuesten Erkenntnissen gebaut worden ist, können sich die Tiere frei bewegen, die ca. 140 Kühe entscheiden selbst, ob sie gerade fressen, liegen – und sogar, ob sie gemolken werden wollen. Das automatische Melksystem, das die Kühe rund um die Uhr benutzen können, gewährt jeder Kuh ihren eigenen Tagesrhythmus. Ein Fütterungssystem bringt sechs Mal am Tag frisches Futter in den Trog.